Mobilität

Selbstfahrendes Shuttle in Zug

Selbstfahrendes Shuttle in Zug
Bild: SBB

Die VBZ haben im Februar 2018 "Self-e" in Zürich getestet, jetzt schicken die Zuger ein selbstfahrendes Shuttle auf die Piste.

Das gemeinsame Projekt von SBB, Mobility, Zugerland Verkehrsbetriebe, Stadt Zug und Technologiecluster Zug hat ein erstes selbstfahrendes Shuttle hervorgebracht, das aktuell für zwei Wochen in Zug die Strassen erkunden darf. Vorderhand im Testbetrieb und unter der Aufsicht eines Piloten, der dafür sorgt, dass das Shuttle vom "normalen" Verkehr abgeschirmt zirkuliert.

Zuerst lernen, dann weiter aufs nächste Feld

Diese erste Testphase dient dem Mapping, das Shuttle erfasst und lernt die Strecke zwischen dem Bahnhof Zug und einer 1,2 Kilometer entfernten Endstation. Reagiert das selbstfahrende Fahrzeug intelligent auf das reale Umfeld, steuert definierte Haltstellen korrekt an und hält die Fahrpläne ein, wird der Pilotbetrieb erweitert. 

In einem nächsten Schritt können ausgewählte Testgruppen das Shuttle nutzen. Mit diesem Projekt sollen Erfahrungen gesammelt werden, wie selbstfahrende Shuttles sinnvoll in das Mobilitätsangebot der Stadt Zug integriert werden können.

Heute noch ein Test...

...morgen schon Realität. Was heute noch aussieht wie ein Playmobil, das aus einem Comic gefallen ist, wird bald schon wie ein "richtiger" Kleinbus daherkommen. Und genau das machen, was man von einem intelligenten Bus erwartet: Fahrgäste zuverlässig von A nach B befördern. Selbstfahrend, autonom und sicher.

Der Test in der Stadt Zug ist ein weiterer Puzzlestein innerhalb einer gewaltigen Entwicklungsbewegung, welche grosse Fortschritte macht und die Technologie bereits auf ein hohes Level gebracht hat. Mag die finale Verkehrstauglichkeit von selbstfahrenden Shuttles und Cabs noch ein Stück entfernt sein, die Distanzen werden sehr schnell kürzer – allzu lange werden wir uns nicht gedulden müssen, bis selbstfahrende Autos und Shuttles zum normalen Strassenbild gehören.

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