Im Oktober 2024 betreute das FinTech Finpension gut 30'000 Kundinnen und Kunden mit einem verwalteten Vermögen von rund 3 Milliarden Schweizer Franken.
Ein Jahr später lag das verwaltete Vermögen bei 4 Milliarden. Für die nächste Milliarde hat Finpension nur sieben Monate gebraucht, Ende Februar 2026 hat das FinTech die 5-Milliarden-Marke geknackt.
Auch bei der Kundenzahl konnte Finpension kräftig zulegen, inzwischen nutzen 60'000 Kundinnen und Kunden die Leistungen des FinTechs.
Erfolgsfaktoren des FinTechs: Breites Angebot und tiefe Gebühren
Finpension gehört mit tiefen Gebühren zu den Preisbrecher-FinTechs und bietet mit Fractional Trading und 1 Franken Mindest-Invest tiefe Einstiegshürden.
Im Vergleich zu zahlreichen anderen FinTechs bietet Finpension zudem eine relativ breite Palette an Finanzprodukten an. Das FinTech ist 2016 von Beat Bühlmann und Ivo Blättler gegründet worden und mit einer 1e-Stiftung gestartet. Nach eigenen Aussagen habe sich Finpension inzwischen zum Marktführer für 1e-Lösungen entwickelt.
Die Gründer haben nach dem Marktstart die Angebots-Palette laufend erweitert. Heute gehören im Invest-Bereich ETF-Sparpläne und Private Equity-Anlagen ab 1 Franken zum Angebot. Und auch Anlagemöglichkeiten für bezogene Pensionskassengelder.
Im Bereich des Vorsorgesparens ist Finpension mit 3a-Konten und 3a-Investplänen am Start. Dazu kommen verschiedene Angebote bei der Freizügigkeit.
Alle diese Finanz- und Vorsorge-Produke funktionieren digital, komfortabel und vor allem in einer einzigen App. Das scheint im Markt gut anzukommen und lässt das FinTech stark wachsen.
Der Erfolg drückt sich auch in den Geschäftszahlen aus
Das FinTech folgt der Philosophie, den Franken erst auszugeben, wenn er verdient worden ist. Seit 2019 – bereits drei Jahre nach Markteintritt – schreibt Finpension schwarze Zahlen.
Finpension steigerte 2025 den Geschäftsertrag auf 16.8 Millionen Franken. Der Reingewinn erhöhte sich auf knapp 7.7 Millionen Franken – ein Plus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bereit für die nächste Runde: Banklizenz und Hypotheken
Finpension hebt sich durch eine klare Positionierung ab: Das Unternehmen agiert vollständig unabhängig und dank eigener Vorsorgestiftungen und der FINMA-Lizenz als kontoführendes Wertpapierhaus führt das FinTech bereits heute die Kundendepots selbst. Die bestehenden Anlagedienstleistungen kommen somit alle aus einer Hand.
Finpension will jedoch weitergehen und strebt die Banklizenz an. In naher Zukunft, so die Pläne der Gründer, will das Unternehmen auch ins Hypothekargeschäft einsteigen.
Wir glauben, das geht besser
Mit der Kritik an Banken verbindet Gründer Beat Bühlmann die Chancen und das Potenzial für sein eigenes Unternehmen:
«Gerade bei Hypotheken sehen wir grosses Potenzial. Die Banken verdienen gut an der Zinsdifferenz – ohne dabei digital oder günstig zu sein. Wir glauben, das geht besser.»
Mit verschiedenen Finanzprodukten hat Finpension bereits bewiesen, dass es besser geht. Gut möglich, dass es auch im Bereich der digitalen und kostengünstigen Hypotheken klappen könnte.