Zahlungsverkehr

eBill hat jetzt drei Millionen Nutzerinnen und Nutzer

Mann bedient die Tastatur seines Laptops

Die eBill ist flexibler als die Lastschrift und komfortabler als die QR-Rechnung. Komfort gewinnt immer, das erklärt den Erfolg der digitalen Rechnung.

Mit der eBill hat die Schweiz vor Jahren schon eine RTP-Lösung in Betrieb genommen, bevor im Rest von Europa Request to Pay zum Thema geworden ist. Request to Pay ist eine Zahlungsaufforderung, also eine Meldung, die elektronisch bei Kundinnen und Kunden ankommt, damit diese eine Zahlung auslösen können.

eBill ist im Kern genau das: die digitale Rechnung kommt direkt ins E-Banking oder M-Banking, Rechnungsempfänger lösen die Zahlung in ihrer gewohnten Umgebung mit einem Klick aus.

Komfortabel und deshalb erfolgreich

Rechnungen gebündelt und digital an einem Ort zu haben und keine Rechnungsdaten erfassen zu müssen, ist komfortabel und spart Zeit. Komfort gewinnt immer, das erklärt den Erfolg der eBill. Die direkt ins eigene E-Banking eingelieferte Rechnung ist flexibler als die Lastschrift und komfortabler als die QR-Rechnung. 

Ende 2022 waren über 2.7 Millionen Nutzerinnen und Nutzer bei eBill angemeldet. Ein Jahr später hat die digitale Rechnung die Marke von 3 Millionen geknackt. Die Anzahl der eBill-Transaktionen ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen und ist bei 70 Millionen gelandet.

Wer nutzt die digitale Rechnung?

Die grösste Nutzergruppe sind Personen im Alter zwischen 30 Und 39 Jahren. Ältere Gruppen holen allerdings kräftig auf, das grösste Wachstum zeigt sich mit 15 Prozent bei den über 65-Jährigen. Das heisst: Seniorinnen und Senioren nehmen auch zunehmend am digitalen Zahlungsverkehr teil.

Insgesamt nutzen über 40 Prozent der 15- bis 89-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz eBill. Die digitale Rechnung erreicht inzwischen mehr als die Hälfte der Schweizer Haushalte. 

Noch nicht das Ende der Fahnenstange

Papierrechnungen stehen weiterhin hoch im Kurs und kommen erst allmählich aus der Mode. Aktuell werden in der Schweiz jährlich rund 1 Milliarde Rechnungen versendet, 59 Prozent davon sind Papierrechnungen, die per Post zugestellt werden. Ergo werden heute noch knapp 600 Millionen Rechnungen auf Papier gedruckt und verschickt. 

Im Verhältnis zu durchgängig digitalen Prozessen ist die Papierrechnung mit einem sehr hohem Ressourcenverschleiss, Medienbrüchen und drastisch höheren Emissionen verbunden. Durch die Umstellung von traditionellen Papierrechnungen auf eBill ist es möglich, die CO2-Emissionen pro Rechnung um 89 Prozent zu reduzieren. Die Vergleiche zwischen E-Mail-Rechnung, eBill und Papierrechnung sind im Report Nachhaltigkeit im Rechnungswesen 2023 umfassend dokumentiert. 

Vor allem jedoch ist die traditionelle Papier-Methode die aufwendigste und denkbar unkomfortabelste Art für Rechnungssteller und für Rechnungsempfänger, Rechnungen auf den Weg zu bringen und Rechnungen zu bezahlen.