Fallstudie

Das gescheiterte Ukraine-Reparationsdarlehen der Europäischen Union von 2025

Illustration symbolisiert das gescheiterte Ukraine-Reparationsdarlehen
Illustration: Milan Calovic

Eine Fallstudie über das Einfrieren russischer Staatsvermögen, die Auswirkungen auf das Finanzsystem und die Grenzen wirtschaftlicher Machtausübung.


Abstract

Im Dezember 2025 gab die Europäische Union einen Plan auf, die militärische Unterstützung für die Ukraine durch die Nutzung von Gewinnen aus eingefrorenen russischen Staatsvermögen zu finanzieren. Stattdessen entschieden sich die EU-Mitgliedstaaten für die Aufnahme gemeinsamer Schulden und verlagerten damit die finanzielle Belastung auf die europäischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Nach monatelangen intensiven Verhandlungen wurde diese Vereinbarung schliesslich verabschiedet, wobei Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik Sonderausnahmen erhielten, um ihre Zustimmung zu sichern.

Dieser Artikel analysiert die politischen, rechtlichen und finanziellen Faktoren, die zum Scheitern des vorgeschlagenen Reparationsdarlehens führten. Er argumentiert, dass das Scheitern nicht primär auf politische Meinungsverschiedenheiten oder rechtliche Feinheiten zurückzuführen war, sondern vielmehr Ausdruck struktureller Beschränkungen ist, die in der globalen Finanzinfrastruktur, den Normen der Staatenimmunität und der Glaubwürdigkeit von Reservewährungen verankert sind. Der Fall veranschaulicht die Grenzen wirtschaftlicher Machtausübung in einem tief verflochtenen Finanzsystem und zeigt, dass letztlich finanzielle und nicht politische Handlungsfähigkeit die realistischen Grenzen der Sanktionspolitik bestimmt.

Einleitung

Seit Beginn des Russland-Ukraine-Konflikts im Februar 2022 stützen sich westliche Regierungen zunehmend auf Finanzsanktionen als zentrales Instrument geopolitischer Strategie. Zu den folgenreichsten Massnahmen zählte das Einfrieren von rund 260 Milliarden US-Dollar an russischen Zentralbankreserven, die sich hauptsächlich in der EU (insbesondere Belgien), den Vereinigten Staaten, Japan, dem Vereinigten Königreich und Kanada befinden.

Bis Ende 2025 nahm der politische Druck innerhalb der Europäischen Union zu, über das reine Einfrieren von Vermögenswerte hinauszugehen und stattdessen die aus diesen immobilisierten Reserven erzielten Gewinne zur Finanzierung der ukrainischen Kriegsanstrengungen zu nutzen.¹

Der Vorschlag schien zumindest oberflächlich eine seltene politische Lösung zu bieten, die aus Sicht der EU moralische Gerechtigkeit mit fiskalischer Zweckmässigkeit verband. Das von der EU vermittelte Narrativ lautete, dass Russland als Aggressor indirekt mit seinen eigenen Mitteln bestraft werde, indem diese zur Finanzierung der Ukraine in diesem Stellvertreterkrieg verwendet würden.

Trotz monatelanger Signale und hoher öffentlicher Erwartungen scheiterte der Plan jedoch während eines Europäischen Ratsgipfels im Dezember 2025.² Anstelle der Nutzung russischer Vermögenswerte kündigte die EU ein gemeinsames Kreditprogramm in Höhe von 90 Milliarden Euro an, finanziert durch die Emission von EU-Anleihen und abgesichert durch Garantien der Mitgliedstaaten.³

Dieser Artikel untersucht die Gründe für das Scheitern des vorgeschlagenen Reparationsdarlehens. Er vertritt die Auffassung, dass das Ergebnis weniger durch politische Zurückhaltung als vielmehr durch systemische Verwundbarkeiten bestimmt wurde, die in der Architektur des globalen Finanzsystems angelegt sind. Insbesondere die Konzentration der eingefrorenen russischen Vermögenswerte bei einem einzigen Finanzintermediär, Euroclear, schuf asymmetrische rechtliche und finanzielle Risiken, die die EU-Institutionen nicht zu tragen bereit waren.⁴

Der Fall unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Staatenimmunität, die Fragilität der Finanzmarktinfrastruktur sowie die Beschränkungen, denen Emittenten von Reservewährungen bei der Instrumentalisierung von Finanzmacht unterliegen.

Die Konzentration russischer Staatsvermögen

Obwohl der öffentliche Diskurs eingefrorene russische Reserven häufig als einen homogenen, über westliche Finanzzentren verteilten Bestand darstellte, war die geografische und institutionelle Realität deutlich anders. Von den rund 260 Milliarden US-Dollar wurden schätzungsweise 191 Milliarden US-Dollar in Belgien bei der Euroclear Bank S.A. gehalten, einer zentralen Wertpapierverwahrstelle (Central Securities Depository, CSD), die eine Schlüsselrolle in den europäischen und globalen Kapitalmärkten spielt.⁵

Euroclear fungiert als Settlement- und Custody-Infrastruktur und nicht als klassische Geschäftsbank. Das Institut ermöglicht die Übertragung von Eigentumsrechten bei Wertpapiertransaktionen (Securities Transactions) und verwahrt Vermögenswerte im Auftrag von Zentralbanken, Staatsfonds und institutionellen Investoren weltweit. Mit mehr als 37 Billionen US-Dollar an verwahrten Vermögenswerten stellt Euroclear einen zentralen Knotenpunkt des europäischen Finanzsystems dar. Eine Störung seiner Tätigkeit würde unmittelbare systemische Risiken nach sich ziehen.⁶

Die bei Euroclear gehaltenen russischen Vermögenswerte umfassten ein erhebliches Volumen an Staatsanleihen, die nach Verhängung der Sanktionen fällig wurden. Infolgedessen wurden die Tilgungszahlungen in Bargeld umgewandelt, das nicht an die russische Zentralbank überwiesen werden konnte. Dieses "gebundene Bargeld" sammelte sich auf den Konten von Euroclear an und generierte beträchtliche Zinserträge.⁷

Genau diese Zinserträge, die in den Vorjahren auf mehrere Milliarden Euro jährlich geschätzt wurden, im Jahr 2025 jedoch rückläufig infolge von Zinssenkungen, wollte die Europäische Kommission als Sicherheit für ein grossvolumiges Darlehen an die Ukraine nutzen.⁸

Rechtliche Eskalation und symmetrische Vergeltung

Während europäische Entscheidungsträger die geplante Nutzung der Zinserträge als rechtlich von einer direkten Enteignung getrennt darstellten, wiesen russische Behörden diese Unterscheidung zurück. Am 12. Dezember 2025 reichte die russische Zentralbank Klage gegen Euroclear bei einem Moskauer Schiedsgericht ein und forderte Schadenersatz in Höhe von rund 18 Billionen Rubel (etwa 229 Milliarden US-Dollar).⁹

Das von Russland vorgebrachte rechtliche Argument war klar: Die Weigerung von Euroclear, fällige Anleiheerträge zurückzugeben, stelle einen Verstoss gegen die Verwahrungspflichten dar. Aus Moskauer Sicht kam die Anhäufung und Nutzung der Zinserträge einer rechtswidrigen Aneignung gleich.¹⁰

Obwohl russische Gerichtsurteile in Belgien keine unmittelbare Zuständigkeit entfalten, hatte die Klage erhebliche extraterritoriale Auswirkungen. Euroclear und ihre Kunden verfügten weiterhin über bedeutende Vermögenswerte in Russland, darunter Bestände westlicher Banken und Investmentfonds, die auf sogenannten Typ-C-Konten blockiert waren.

Russische Behörden signalisierten ihre Absicht, im Sinne symmetrischer Vergeltung westliche Vermögenswerte auf russischem Boden zu beschlagnahmen, um etwaige Urteile inländischer Gerichte durchzusetzen.¹¹ Solche Massnahmen hätten nicht nur direkte Verluste verursacht, sondern auch die wahrgenommene Solvenz von Euroclear untergraben und vertragliche Zahlungsausfälle sowie Liquiditätsengpässe an den europäischen Märkten auslösen können.

Asymmetrisches Risiko und das belgische Dilemma

Die aus der russischen Klage resultierenden rechtlichen und finanziellen Risiken trafen Belgien in unverhältnismässigem Ausmass. Da Euroclear dem belgischen Recht unterliegt, hätte jede erfolgreiche Klage gegen die Institution direkte oder indirekte Folgen für den belgischen Staat gehabt.¹²

Andere EU-Mitgliedstaaten unterstützten zwar die politischen Ziele des Reparationsdarlehens, waren jedoch kaum unmittelbaren Risiken ausgesetzt. Diese Asymmetrie entwickelte sich während der Verhandlungen zu einem zentralen Hindernis. Die belgischen Behörden forderten einen verbindlichen Entschädigungsmechanismus, der potenzielle Haftungen auf die gesamte EU verteilen sollte. Konkret verlangten sie formelle Zusagen grösserer Mitgliedstaaten wie Deutschland, Frankreich und Italien, im Falle russischer Vergeltungsmassnahmen finanzielle Verantwortung zu übernehmen.¹³

Diese Forderungen legten ein grundlegendes Koordinationsproblem offen: Während die EU-Regierungen bereit waren, die symbolische und politische Attraktivität der Nutzung russischer Vermögenswerte zu unterstützen, zeigten sie deutlich weniger Bereitschaft, die rechtlichen und systemischen Konsequenzen abzusichern. Das Fehlen glaubwürdiger Mechanismen zur Lastenteilung untergrub letztlich den Konsens.¹⁴

Zentralbankbeschränkungen und Glaubwürdigkeit von Reservewährungen

Eine entscheidende Intervention ging von der Europäischen Zentralbank (EZB) aus, die die EU-Unterhändler Berichten zufolge davor warnte, dass sie im Falle finanzieller Spannungen infolge einer Vermögensbeschlagnahmung keinen Liquiditätsrückhalt gewähren würde.¹⁵

Die Haltung der EZB spiegelte Sorgen wider, die über unmittelbare rechtliche Risiken hinausgingen und grundlegende Fragen der geldpolitischen Glaubwürdigkeit betrafen. Als Emittentin der zweitwichtigsten Reservewährung der Welt beruht der Wert des Euro auf dem Vertrauen in die Stabilität europäischer Rechtsinstitutionen und dem Schutz von Eigentumsrechten.

Während Sanktionen und Vermögenssperren diese Normen bereits belastet hatten, drohte eine direkte oder indirekte Aneignung, selbst über Zinserträge, zu signalisieren, dass in Euro gehaltene Staatsvermögen von politischer Ausrichtung abhängig seien.¹⁶

Vertreter der EZB warnten, ein solcher Präzedenzfall könne die Abkehr von euro-denominierten Reserven beschleunigen, insbesondere bei Zentralbanken in Schwellenländern. Mögliche Folgen wären höhere staatliche Finanzierungskosten, erneuter Inflationsdruck und Wechselkursinstabilität gewesen.¹⁷ Aus Sicht der EZB überwog die Wahrung der geldpolitischen Stabilität die geopolitischen Vorteile des Reparationsdarlehens.

Weitere politische und rechtliche Beschränkungen

Weitere Komplikationen ergaben sich aus nationalen Interessen und internationalen Rechtsverpflichtungen. Mehrere europäische Banken, insbesondere in Italien und Österreich, verfügten weiterhin über erhebliche Engagements in Russland. Diese Institute sahen sich der Gefahr von Vergeltungsbeschlagnahmungen ausgesetzt, falls Russland Durchsetzungsmassnahmen ergreifen sollte.¹⁸

Zudem verwiesen rechtliche Analysen auf ein bilaterales Investitionsschutzabkommen von 1989 zwischen Belgien und der Sowjetunion, das von der Russischen Föderation übernommen wurde. Dieses Abkommen untersagt Enteignungen ohne Entschädigung ausdrücklich und sieht internationale Schiedsverfahren vor. Rechtsexperten warnten, Belgien könne mit durchsetzbaren Urteilen in neutralen Rechtsräumen konfrontiert werden, was staatliche Vermögenswerte weltweit gefährden würde.¹⁹

Schliesslich trug auch geopolitische Unsicherheit im Zusammenhang mit einer US-Regierung, die oft vom Kurs der Unterstützung der Ukraine abweicht, zur europäischen Zurückhaltung bei. US-amerikanische Beamte betrachteten eingefrorene russische Vermögenswerte Berichten zufolge eher als potenzielles Druckmittel für künftige Friedensverhandlungen denn als Quelle unmittelbarer Finanzierung der Kriegsanstrengungen und dem Wiederaufbau der Ukraine.²⁰

Schlussfolgerung

Um eine mögliche Staatspleite zu verhindern, wird für die Ukraine in den kommenden zwei Jahren ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von 136 Milliarden Euro (159 Milliarden US-Dollar) prognostiziert.

Dies veranlasste die Europäische Kommission, die Nutzung eines Teils der in der EU eingefrorenen russischen Zentralbankvermögen vorzuschlagen.¹⁸ Angesichts zunehmender rechtlicher, finanzieller und geldpolitischer Risiken gaben die EU-Staats- und Regierungschefs den Vorschlag eines Reparationsdarlehens jedoch auf. Stattdessen kündigten sie ein gemeinsames Kreditprogramm in Höhe von 90 Milliarden Euro an, finanziert durch die Emission von EU-Anleihen und abgesichert durch Garantien der Mitgliedstaaten.²¹

Dieser Ansatz war politisch kostspielig, vermied jedoch rechtliche Konfrontationen, bewahrte die Finanzstabilität und erhielt die Glaubwürdigkeit europäischer Institutionen. Die eingefrorenen russischen Vermögenswerte bleiben auf unbestimmte Zeit blockiert und behalten ihren potenziellen Wert als Verhandlungsmasse, ohne den irreversiblen Schritt einer Beschlagnahmung zu vollziehen.²²

Dieses Ergebnis spiegelt eine grundlegende strukturelle Realität wider: In einem globalen Finanzsystem, das durch enge Interdependenzen geprägt ist, wird wirtschaftlicher Zwang durch genau jene Infrastruktur begrenzt, die ihn ermöglicht.

Das gescheiterte EU-Reparationsdarlehen von 2025 verdeutlicht die Grenzen finanzieller Sanktionen als Instrument geopolitischer Macht. Trotz politischen Willens schränkten strukturelle Merkmale der globalen Finanzordnung – Verwahrungskonzentration, rechtliche Gegenseitigkeit, Dynamiken von Reservewährungen und systemische Risiken – den politischen Handlungsspielraum entscheidend ein.²³

Anstatt Schwäche oder Inkonsistenz zu zeigen, offenbart dieser Fall eine tiefere Wahrheit: Moderne Finanzsysteme sind darauf ausgelegt, Stabilität über Gerechtigkeit und Kontinuität über Bestrafung zu stellen. In einem solchen System kann selbst ein überwältigender politischer Konsens nicht ausreichen, um die durch finanzielle Infrastruktur und rechtliche Architektur gesetzten Grenzen zu überwinden. Die Vermögenswerte bleiben eingefroren. Der Konflikt dauert an. Und die Kosten werden einmal mehr nicht durch beschlagnahmte Reserven, sondern durch öffentliche Verschuldung getragen.

Referenzen

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  2. The Guardian, "Ukraine deal: EU leaders agree €90bn loan, but without use of frozen Russian assets," December 19, 2025. https://www.theguardian.com/world/2025/dec/19/ukraine-deal-latest-europe-leaders-loan-zelenskyy
  3. European Council Conclusions, December 18-19, 2025. https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2025/12/19/european-council-conclusions-18-december-2025/
  4. NPR, "EU leaders agree on $105bn Ukraine loan, but without relying on frozen Russian assets," December 19, 2025. https://www.vpm.org/npr-news/npr-news/2025-12-19/eu-leaders-agree-on-105bn-ukraine-loan-but-without-relying-on-frozen-russian-assets
  5. Euroclear report, 2025. https://www.euroclear.com/newsandinsights/en/press/2025/mr-20-h1-results.html
  6. SIAI, " From Freeze to Flow: Governing Euroclear’s Windfall on Immobilised Russian Assets”, December 14, 2025 https://siai.org/review/2025/12/202512285178
  7. Fair Observer, "The Battle Over Euroclear and Russia’s Frozen Billions," December 23, 2025. https://www.fairobserver.com/economics/the-battle-over-euroclear-and-russias-frozen-billions/
  8. Council on Foreign Relations, "How to Use Russia’s Frozen Assets," November 2025. https://www.cfr.org/article/how-use-russias-frozen-assets
  9. Medium, "Russia Sues Euroclear for €195 Billion as EU Moves to Redirect Frozen Assets to Ukraine”, December 22, 2025. https://medium.com/the-geopolitical-economist/russia-sues-euroclear-for-195-billion-as-eu-moves-to-redirect-frozen-assets-to-ukraine-668907a9b7e5
  10. Reuters, "Russia seeks $230 billion in damages from Euroclear over seized assets," December 15, 2025. https://www.theguardian.com/world/2025/dec/15/russia-damages-euroclear-seized-assets-eu-ukraine
  11. Politico, "Europe is failing Ukraine", December 23, 2025. https://www.politico.eu/article/europe-ukraine-volodymyr-zelenskyy-ursula-von-der-leyen-russia-assets/
  12. The Guardian, "Belgian politicians and finance bosses targeted by Russian intelligence over seized assets," December 17, 2025. https://www.theguardian.com/world/2025/dec/17/belgian-politicians-finance-bosses-targeted-russian-intelligence-seized-assets
  13. Euronews, "The EU plans to raise €90 billion in joint debt for Ukraine — here's how," December 20, 2025. https://www.euronews.com/my-europe/2025/12/20/the-eu-plans-to-raise-90-billion-in-joint-debt-for-ukraine-heres-how
  14. AP News, "EU leaders agree on 90 billion-euro loan to Ukraine after a plan to use Russian assets unravels," December 19, 2025. https://www.euronews.com/my-europe/2025/12/20/the-eu-plans-to-raise-90-billion-in-joint-debt-for-ukraine-heres-how
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  21. Bloomberg, "EU Agrees to Provide €90 Billion Loan to Ukraine for Next Two Years," December 19, 2025. https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-12-19/eu-agrees-to-provide-90-billion-loan-to-ukraine-for-2026-2027
  22. Reuters, "EU's Ukraine funding deal keeps Kyiv in fight, Russian assets in deep freeze," December 19, 2025. https://www.reuters.com/world/europe/eus-ukraine-funding-deal-keeps-kyiv-fight-russian-assets-deep-freeze-2025-12-19/
  23. The New York Times, "Europe to Lend $105 Billion to Ukraine, Without Touching Russian Funds," December 19, 2025. https://www.nytimes.com/2025/12/18/world/europe/russia-eu-ukraine-frozen-assets.html

Der Autor: Milan Calovic

Milan Calovic, Doktorand in Politikwissenschaft an der Fakultät für Politikwissenschaft der Universität Belgrad mit einer Spezialisierung auf Geopolitik, politische Ökonomie und Finanzwesen

Milan Calovic ist Doktorand in Politikwissenschaft an der Fakultät für Politikwissenschaft der Universität Belgrad mit einer Spezialisierung auf Geopolitik, politische Ökonomie und Finanzwesen. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Geschichte wirtschaftlicher Systeme, die Entwicklung globaler Finanzstrukturen und die Herausbildung der neoliberalen Weltordnung.

Auf der Grundlage historischer Forschung und zeitgenössischer Analysen untersucht Calovic Imperium, Macht, Korruption und systemische Transformationen in den internationalen Beziehungen. Seine Veröffentlichungen erstrecken sich von Geschichte über politische Analysen bis zu Bildungsprojekten.