Krypto-Bank

Seba Crypto: Hausen oder residieren?

Stadthaus am Kolinplatz in Zug
Bild: Stadt Zug

Die neue Krypto-Bank hat sich für eine Residenz entschieden und logiert am November 2019 im geschichtsträchtigen Stadthaus am Kolinplatz in Zug.

Die Zuger Stadtverwaltung zieht um und räumt das Stadthaus mit Tradition und Geschichte aus dem 16. Jahrhundert. Trauungen finden ab 1. November 2019 im Stadthaus am Kolinplatz nicht mehr statt, die Tradition der langwährenden Verbindungen wird jedoch durch die Krypto-Bank Seba weitergeführt.

Kryptowelt in Koexistenz mit Tradition und Geschichte

Seba ist die neue Bank, die Krypto- und traditionelles Banking verbinden will. Als neue Mieterin zieht Seba mit ihren 40 Mitarbeitern ins Stadthaus ein und hat auch bereits Pläne für eine erweiterte Nutzung. Das Erdgeschoss, heute noch von der Einwohnerkontrolle belegt, soll in Zukunft als Treffpunkt dienen, wo Interessierte und Seba-Kunden an Ausbildungsveranstaltungen teilnehmen können und professionelle Beratung erhalten. 

Stadtrat André Wicki, Vorsteher des Finanzdepartements, freut sich, dass am historischen Kolinplatz weiterhin und verstärkt Krypto- und Blockchain-Geschichte geschrieben werden soll:

«Im Stadthaus haben wir vor drei Jahren beschlossen, Bitcoin als Zahlungsmittel für Dienstleistungen der Einwohnerkontrolle zu akzeptieren. Und hier haben wir vor eineinhalb Jahren entschieden, allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Zug eine blockchainbasierte digitale ID zu ermöglichen. Mit dem Einzug des Blockchain-Startups Seba ins Stadthaus wird diese Geschichte an einem geschichtsträchtigen Ort fortgeschrieben.»  

Guido Bühler, CEO von Seba, will an der zentralen Location «die Kryptowelt für alle hautnah erlebbar machen», dies auch als Beitrag zur Weiterentwicklung des Crypto Valley.

Das Wandgemälde am Stadthaus mit dem Sujet der Kappeler Milchsuppe darf als gutes Omen und auch als Programm verstanden werden: zwei Parteien, die neue und die alte Welt, bekriegen sich nicht, im Gegenteil, sie funktionieren symbiotisch unter einem Dach und verstärken sich gegenseitig.

Wandgemälde der Kappeler Milchsuppe
Bild: Stadt Zug