Der Schweizer Zahlungsanbieter Aduno Pay bringt Bewegung in den Markt und reisst für Händler und KMU eine Kostenhürde nieder.
Der Schweizer Zahlungsdienstleister ist vor einigen Wochen schon mit dem Anspruch angetreten, mit flexiblen Lösungen für alle Kanäle und Branchen frischen Wind in die Branche zu bringen. Dazu gehören modernste digitale Payment-Technologie und persönlicher Kundenservice direkt vor Ort.
Die Macher von Aduno Pay sind der Meinung, dass sich mit dem Eintritt internationaler Anbieter Qualität, Leistung und Preise im Schweizer Zahlungsverkehr in den letzten Jahren stetig verschlechtert haben, wir haben berichtet, hier.
Das junge Startup will dagegenhalten mit fairen Preisen, absoluter Kostentransparenz, einem ausgebauten Geräteangebot an Zahlungsterminals sowie Leistungen und Services, die neue Massstäbe setzen sollen.
Das Unternehmen grenzt sich gegen die internationalen Player ab und ist der Meinung, dass "der bargeldlose Zahlungsverkehr für Schweizer Händler viel zu kompliziert geworden ist". Aduno Pay hat sich auf dem Weg zum "verlässlichen Partner auf Augenhöhe für das Schweizer Gewerbe" viel vorgenommen. Auch und gerade, weil etwas Kompliziertes wieder zu etwas Einfachem gemacht werden soll.
Der Schweizer Herausforderer setzt Kartenterminals auf null Franken
Was für Schweizer Händler bisher mit Anschaffungs- oder Mietkosten verbunden war, soll bei Aduno Pay künftig kostenlos sein. Der unabhängige Schweizer Zahlungsanbieter stellt Neukunden beim Einstieg die benötigten Zahlungsgeräte ohne Gerätekosten zur Verfügung. Damit setzt das Unternehmen wenige Monate nach seinem Marktauftritt ein weiteres Zeichen im Schweizer Zahlungsverkehr.
Während Händler bei allen Zahlungsanbietern bisher für die Anschaffung oder Miete ihrer Terminals bis zu 1'000 Franken bezahlen müssen, will Aduno Pay dieses Kostenmodell aufbrechen. Besonders für kleinere Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Dienstleister und junge Unternehmen können die Kosten für Zahlungsgeräte eine zusätzliche finanzielle Belastung darstellen.
«Wer heute in der Schweiz ein Geschäft eröffnet, muss bereits genug investieren. Da sollte das Gerät, mit dem man die Zahlungen seiner Kunden entgegennimmt, nicht auch noch eine zusätzliche Hürde sein», sagt Marco Casagrande, CEO von Aduno Pay. «Wir wollen, dass sich Händler auf ihr Geschäft konzentrieren können und nicht auf die Finanzierung ihrer Zahlungsinfrastruktur. Deshalb stellen wir ihnen die Geräte neu für null Franken zur Verfügung.»
Mit dem neuen Angebot will Aduno Pay die bisherigen Spielregeln im Markt für Zahlungsterminals herausfordern: die Bereitstellung der Geräte zum Nulltarif. Die Kosten für die eigentliche Zahlungsabwicklung bleiben davon getrennt und werden transparent ausgewiesen. Das Angebot gilt für Neukunden ab einem jährlichen Kartenumsatz von 200'000 Franken.
Aduno Pay will nach eigenen Aussagen eingefahrene Geschäftsmodelle nicht nur hinterfragen, sondern aufbrechen. «Die Schweiz ist ein Land der KMU. Gerade diese Unternehmen sollten von Innovationen im Zahlungsverkehr profitieren», sagt Casagrande. «Unser Anspruch ist es, nicht einfach ein weiterer Anbieter zu sein, sondern die Bedingungen für Händler spürbar zu verbessern.»
Ob das auf Dauer gelingt, bleibt abzuwarten. Sichtbar ist, das Startup setzt ungewohnte Akzente und Signale, die den Markt der Zahlungsdienstleister tatsächlich in Bewegung bringen könnten.