Die Neo-Bank Finom bietet Selbstständigen sowie KMU alle wichtigen Finanzdienstleistungen, die kleinere Unternehmen brauchen. In Europa betreut das FinTech mehr als 200'000 Firmenkunden.
Finom hat nachgerechnet und festgestellt, dass europäische KMU auf Milliarden ungenutzter Liquidität sitzen. Geld, das für die Geschäftstätigkeit kurz oder mittelfristig gebraucht wird, aber meistens nicht sofort. Das temporär brachliegende Kapital könnte Erträge bringen, das tut es aber nicht. Deshalb hat Finom ein neues Angebot lanciert
Das Zinskonto mit täglichen Erträgen auf Geschäftsguthaben
Ab sofort können Business-Kunden von Finom 5 Prozent annualisierte Zinsen auf ihre EUR-Guthaben erhalten, ohne ihre Guthaben zu binden.
Der Einlagensatz der EZB liegt derzeit bei 2 Prozent., rechnet das FinTech vor. Dennoch schreiben typische Banken im Euroraum kleinen und mittleren Unternehmen auf deren Geschäftskonten nur einen Bruchteil davon gut, wenn überhaupt.
Grosse Unternehmen verfügen über eigene Treasury-Teams, um dieses Problem zu lösen, KMU und Selbstständige jedoch nicht. Das Ergebnis: Milliarden an Betriebskapital liegen ungenutzt auf Konten in ganz Europa, so Finom, während Unternehmer sich auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren.
«Die meisten Business-Banking-Angebote behandeln ungenutzte Liquidität als Nebensache», so Andrew Petrov, CEO und Mitgründer von Finom. «Unser Zinskonto dreht das um. Es ist darauf ausgelegt, wie Unternehmen tatsächlich arbeiten: Gelder müssen verfügbar bleiben, Erträge müssen planbar sein, und das Ganze muss ohne zusätzlichen Aufwand für die Inhaber funktionieren.»
Was das Zinskonto besonders macht
Im Gegensatz zu Festgeld oder Produkten mit festen Laufzeiten bietet das Zinskonto planbare Erträge bei voller Flexibilität. Die Zinsen fallen täglich an und werden automatisch gutgeschrieben, ohne Sperrfrist. Kunden können jederzeit auf ihr Geld zugreifen und sofort auszahlen. Für berechtigte Nutzer fallen weder Einrichtungs- noch laufende Gebühren an.
Diese neue Funktion basiert auf einer Partnerschaft mit Aksys Global Markets Europe, einem vollständig lizenzierten EU-Investment-Unternehmen. Kundengelder werden in risikoarmen Geldmarktfonds (MMFs) innerhalb einer vollständig MiFID-regulierten Struktur investiert.
«Wenn europäische KMU Liquidität auf dem Konto haben, wirft diese in der Regel nichts ab», erklärt Imad Assio, Executive Director bei Aksys. «Durch unsere Partnerschaft mit Finom ermöglichen wir kleinen Unternehmen und Selbstständigen, ihr Betriebskapital einfach und ohne Spezialwissen in einer regulierten, risikoarmen Struktur für sich arbeiten zu lassen».
Die 5 Prozent Zinsen gelten für die ersten fünf Monate, danach herrscht auch bei Finom wieder "Normaltemperatur" an der Zinsfront mit Zinsen um die 1.75 Prozent. Was bleibt, ist jedoch die Flexibilität für Unternehmerinnen und Unternehmer im Umgang mit ihrem Betriebskapital.
Deshalb bleibt die Idee smart, einen Automatismus zu schaffen, der KMU zusätzlich Erträge bringt, ohne sie einzuschränken oder Kapital zu binden.