Das Schweizer FinTech Swissborg ist eine Krypto-Plattform und ein Ökosystem mit einigen Besonderheiten. Zum einen hat sich Swissborg bei seiner Gründung 2017 durch ein ICO mit 52 Millionen US-Dollar finanziert und den Token CHSB herausgegeben, heute BORG. Mit zu diesem Utility-Token gehört, dass er der Community der BORG-Token-Inhaber unter anderem Mitspracherechte einräumt. Die Community entscheidet mit, in welche Richtung Swissborg sich entwickeln soll.
Zum anderen funktioniert Swissborg nicht wie eine zentralisierte Börse (CEX), sondern als Meta-Exchange (MEX). Das bedeutet, dass die Swissborg-Plattform mit zahlreichen zentralen und dezentralen Börsen verbunden ist. Das bietet Nutzerinnen und Nutzern aggregierte Liquidität über 40 decentralized und 6 centralized Exchanges – so findet die Meta-Exchange jeweils den besten Marktpreis beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen.
Neben dem Handel mit Kryptowährungen bietet das FinTech inzwischen eine Vielzahl von Services und Angeboten, die weit über den blossen Kryptohandel hinausgehen. Dazu gehören auch DeFi-basierte Renditestrategien.
Swissborg in Zahlen
Das FinTech hat seinen Hauptsitz in Lausanne und unterhält Niederlassungen in Estland und in Portugal. Die Plattform verwaltet für knapp 1 Million Nutzerinnen und Nutzer ein Krypto-Vermögen von rund 1.2 Milliarden US-Dollar.
Swissborg hat über 350 Kryptowährungen und digitale Assets gelistet, die gehandelt werden können.
Der eigene Token, BORG, hat aktuell eine Marktkapitalisierung von knapp 220 Millionen Dollar und gut 219'000 Inhaberinnen und Inhaber an Bord.
Weitere Expansion in Europa mit der MiCA-Lizenz
Swissborg ist seit einigen Tagen im Besitz der französischen MiCA-Lizenz, welche dem FinTech die Türen zu allen Ländern im EU-Raum öffnet. Das Unternehmen betrachtet die erhaltene MiCA-Genehmigung nicht nur als regulatorischen Schritt, sondern als ein klares Bekenntnis zu den eigenen Kernwerten, die Swissborg mit Vertrauen, Sicherheit und Compliance auf institutionellem Niveau beschreibt.
Cyrus Fazel, CEO und Co-Gründer kommentiert: «Bei Swissborg waren wir stets überzeugt, dass die aktive Einbindung in regulatorische Rahmenbedingungen der einzige nachhaltige Weg zu Massenadoption und langfristigem Vertrauen ist. Die Sicherung unserer MiCA-Genehmigung ist ein entscheidender Moment für unsere Community und das gesamte europäische Krypto-Ökosystem. Sie ermöglicht es uns, mit rechtlicher Klarheit zu innovieren und unseren Nutzern gleichzeitig den höchsten Schutzstandard zu bieten.»
Die Zulassung durch die französische Aufsichtsbehörde AMF ist umfassend. Sie ermöglicht Swissborg ein breites Spektrum an Krypto-Asset-Dienstleistungen im EU-Raum anzubieten. Dazu gehören Verwahrung und Administration, Orderausführung, Übertragung und Platzierung, Portfolioverwaltung sowie Beratungsleistungen.
Swissborg will die neuen Möglichkeiten nutzen, um die eigene Position in Europa zu festigen und auszubauen.