Wer seine sensiblen Daten so sicher wie Kryptos speichern möchte: Ein Startup hat den nicht hackbaren Datenspeicher auf der Blockchain Cloud entwickelt.
Clouds und Server können gehackt werden. Oder gespeicherte Daten können von Dritten eingesehen werden – zum Beispiel vom Technologie-Anbieter oder vom jeweiligen Provider.
Auch Staaten und Behörden können sich Zugriff auf persönliche oder geschäftliche Daten verschaffen. Mit dem CLOUD Act insbesondere auch die USA, selbst dann, wenn der amerikanische Cloud-Anbieter seine Server ausserhalb der USA stehen hat, zum Beispiel in Europa.
Damit fahren die USA mit dem CLOUD Act auf Kollisionskurs mit der DSGVO und auch mit dem Schweizer Datenschutzrecht.
Das Startup Dwinity hat eine sichere Alternative zu herkömlichen Cloud-Lösungen entwickelt, die nicht autorisierte Zugriffe auf persönliche Daten – durch wen auch immer – unmöglich macht.
Die Blockchain Cloud als nicht hackbarer Datenspeicher
Dwinity will persönliche und geschäftliche Daten so sicher wie Kryptos speichern. Deshalb hat das Technologie-Unternehmen eine Blockchain-basierte Cloud entwickelt. Damit erhalten Nutzer erstmals die Möglichkeit, ihre sensiblen Daten dezentral und unknackbar zu speichern – sicher, anonym und unabhängig von klassischen Cloud-Anbietern.
Quelle: Dwinity
Das Angebot wird als Alternative zur externen Festplatte oder zu regelmässigen Updates in der herkömmlichen Cloud positioniert. Nach Aussagen von Dwinity entwickelt für Privatpersonen und Unternehmen, die ihre Daten DSGVO-konform sichern möchten.
Die Blockchain Cloud ist das erste Produkt aus dem Ökosystem von Dwinity und liefert eine Infrastruktur, die auf individuelle Datensouveränität ausgerichtet ist und den Nutzern die volle Hoheit über ihre Daten zurückgeben will.
Digitale Selbstbestimmung beginnt mit sicherer Datenspeicherung
Während herkömmliche Cloud-Dienste zentrale Speicherorte verwenden, die anfällig für Zugriffe Dritter oder Datenlecks sind, setzt Dwinity auf einen radikal anderen Ansatz: echte Dezentralität. Daten werden nicht auf einem einzelnen Server gespeichert, sondern fragmentiert und verschlüsselt auf zahlreichen unabhängigen Knoten (Nodes) im Netzwerk abgelegt.
Weder Diwnity noch externe Akteure oder staatliche Institutionen erhalten Zugriff, ausschliesslich der Nutzer hält den Schlüssel in Form seiner Wallet. Selbst US-amerikanische Behörden, die im Rahmen des CLOUD Act auf Daten klassischer Cloud-Anbieter zugreifen könnten, haben bei Dwinity keinerlei Einsichtsmöglichkeiten.
Mit Dwinity behalten Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten – sicher, dezentralisiert und einfach zugänglich. Die Plattform setzt auf modernste Verschlüsselung und eine robuste Infrastruktur, um die Privatsphäre und Sicherheit ihrer Nutzer zu gewährleisten.
Christian Mangold, Mitgründer und CFO von Dwinity
So funktioniert die Nutzung der Blockchain Cloud
Der Zugang zur Blockchain Cloud von Dwinity erfolgt über die handelsüblichen Blockchain Wallets wie Ledger oder MetaMask. Nach dem Login können Dateien per Drag-and-Drop hochgeladen werden. Sie werden automatisch in einzelne Datenfragmente zerlegt, diese werden verschlüsselt und auf zahlreichen Nodes redundant gespeichert.
Die Verwaltung und Wiederherstellung erfolgt ausschliesslich über die Seed-Phrase der Wallet. Es existieren keine zentralen Backups oder Hintertüren. Auch Dwinity selbst als Anbieter hat keinerlei Zugriff auf die Daten von Nutzerinnen und Nutzern.
Anwender arbeiten mit einem benutzerfreundlichen Interface, kombiniert mit hochsicherer Infrastruktur, ohne dabei technisches Vorwissen zu benötigen.
Die Blockchain Cloud bildet nach Aussagen des Startups den Ausgangspunkt einer umfassenden Vision von Dwinity. Sie ist die erste Stufe eines ganzheitlichen Web3-Datenökosystems, das Nutzern volle Kontrolle und Datensouveränität ermöglicht – einschliesslich ihrer Monetarisierung.
Die technische Infrastruktur der Blockchain Cloud basiert auf erprobten Technologien in Partnerschaft mit namhaften Akteuren wie Nividia, Nillion, Storj und Avalanche.
Details zur Blockchain Cloud gibt's hier, 250 GB Speicherplatz sind für 95 Euro pro Jahr erhältlich.
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