Mit Aduno Pay betritt ein neuer Zahlungsabwickler das Parkett

Terminal von Aduno Pay
Bild: Aduno Pay

Mit dem Markteintritt von Aduno Pay erhält der Schweizer Händler- und KMU-Markt eine neue, eigenständige Zahlungslösung.

Erstmals seit der Übernahme von SIX Payment Services durch Worldline tritt mit Aduno Pay wieder ein vollintegrierter Schweizer Payment-Anbieter mit eigener Visa- und Mastercard-Acquiring-Infrastruktur im Markt an. Das Unternehmen will modernste digitale Payment-Technologie mit persönlichem Kundenservice direkt vor Ort verbinden.

Der bargeldlose Zahlungsverkehr stellt Schweizer Unternehmungen zuweilen vor Herausforderungen: Unklare Gebührenstrukturen, oftmals unflexible Verträge und anonyme Support-Hotlines bilden nicht unbedingt die Ausnahme. Aduno Pay will genau hier ansetzen und nach eigenen Aussagen eine kompromisslos einfache, transparente und persönliche Alternative anbieten.

Zahlungsverkehr aus der Schweiz, für die Schweiz  

Die Macher von Aduno Pay sind der Meinung, dass sich mit dem Eintritt internationaler Anbieter Qualität, Leistung und Preise im Schweizer Zahlungsverkehr in den letzten Jahren stetig verschlechtert haben.

Aufgrund dieser Entwicklung gründeten 2023 drei ausgewiesene Experten in der Schweizer Zahlungsverkehrsbranche das Startup Checksum. Mit dem Namen Aduno Pay wollen die Gründer bewusst an Werte anknüpfen, für die Aduno im Schweizer Zahlungsverkehr früher mal stand: persönliche Kundennähe, lokaler Service, Einfachheit und Innovationskraft.

Hinter Aduno Pay stehen die Gründer Marco Casagrande, Mario Manhart und Adrian Elmiger. Sie verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im Schweizer Zahlungsverkehr und waren während vieler Jahre in leitenden Funktionen bei SIX Payment Services und Worldline tätig.

CEO Casagrande grenzt sich gegen die grossen internationalen Player sehr klar ab und sagt: «Wir haben Aduno Pay gegründet, weil der bargeldlose Zahlungsverkehr für Schweizer Händler viel zu kompliziert geworden ist. Wir verknüpfen modernste Mobile- und Terminal-Technologie mit alter Schule beim Service: Bei uns gibt es persönlichen Support und Menschen, die Anliegen pragmatisch lösen. Wir wollen kein unnahbarer Finanzkonzern sein, sondern der verlässliche Partner auf Augenhöhe für das Schweizer Gewerbe.»

Zum Investorenkreis von Aduno Pay gehört auch die Schweizerische Post. Mit Jörg Zulauf hat Aduno Pay einen ausgewiesenen Finanz- und Strategieexperten als neuen VR-Präsidenten gewonnen. Der langjährige CFO und Vize-Präsident der Geschäftsleitung der Migros bringt fundierte Corporate-Governance-Erfahrung und ein starkes Netzwerk mit, um den neuen Schweizer KMU-Zahlungsdienstleister strategisch am Markt zu positionieren.

Das Startup hat nach eigenen Aussagen bereits erste Partnerbanken an Bord, die ihren Kunden eigene Acquiring-Services über die Plattform von Aduno Pay anbieten. 

Was bietet Aduno Pay?

Das Startup hebt die Schweizer DNA hervor: von Branchenexperten entwickelt, mit lokaler Kundenbetreuung und konsequenter Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Schweizer Unternehmen. 

Die Lösung soll für Händler und KMU in 10 Minuten startklar sein: Terminal auspacken, einrichten und sofort loslegen. 

Das Unternehmen verspricht bei den Kosten absolute Transparenz: Keine versteckten Gebühren oder unübersichtliche Abrechnungen, volle Kostenkontrolle und klare Preise für jeden Einsatzbereich.

Aduno Pay belastet eine Servicegebühr von 0.45 Prozent und verrechnet Interchange-Gebühren und Card Scheme Fee ohne Aufschlag weiter. Bei einer Zahlung mit Debitkarte von 100 Franken liegt das Total der Kommission bei 0.66 Prozent, mit Kreditkarte bei 1.02 Prozent. Weitere Details zu Pricing und Paketen gibt's hier.

Aduno Pay will sich als Partner für Händler und KMU aus allen Branchen positionieren

Das Startup hebt seine flexiblen Lösungen für alle Kanäle und Branchen hervor. Stationäre Ladengeschäfte, Gastronomie, Dienstleistung oder mobiler Verkauf – Aduno Pay nimmt für sich in Anspruch, sämtliche Anwendungsbereiche modular abzudecken. 

Ein breites Angebot an Hardware und Terminals steht zur Verfügung, die nahtlose Anbindung an bestehende POS- und Kassensysteme gehört mit zum Angebot. Akzeptiert sind sämtliche gängigen Zahlungsmittel und Karten sowie Twint. 

Mit ihrem Marktstart will Aduno Pay mit dem Angebot zur Kartenakzeptanz im Präsenzgeschäft den Grundstein für den weiteren Ausbau im Schweizer Markt legen. Bereits für den Herbst plant das Unternehmen nächste Innovationsschritte, zum Beispiel Instant Payments sowie eine integrierte E-Commerce-Lösung für den Omni-Channel-Handel.