Künstliche Intelligenz

Die Swiss AI Weeks machen die Schweiz fit fürs KI-Zeitalter

Banner der Swiss AI Weeks

Der Steckbrief der Swiss AI Weeks: KI wird zum tragenden Thema in 37 Städten, in über 180 Veranstaltungen, mit 220 Partnern.

Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr gehen die Swiss AI Weeks heute in die zweite Runde und das mit einer deutlich stärkeren nationalen Präsenz, einem breiteren Partnernetzwerk und neuen Formaten für die breite Öffentlichkeit.

Bis zum 4. Oktober bringen zahlreiche Aktivitäten in 37 Städten und Gemeinden Künstliche Intelligenz dorthin, wo sie den grössten direkten Einfluss hat: in Unternehmen und Hochschulen, in Schulen, lokalen Gemeinschaften und im Alltag der Menschen.

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe im Jahr 2025 wächst die Bewegung in diesem Jahr auf 220 Partner und 37 Städte. Das Programm umfasst zum Start bereits über 180 Veranstaltungen, laufend kommen weitere Termine dazu.

Für die Schweiz – und über die Schweizer Grenzen hinaus

Die Entwicklung reicht mittlerweile über die Grenzen der Schweiz hinaus. Während sich die Schweiz darauf vorbereitet, 2027 den AI Summit in Genf auszurichten, baut Swiss AI Weeks den Austausch mit internationalen Innovations- und Forschungs-Ökosystemen aus, bringt Schweizer Perspektiven zu vertrauenswürdiger KI in die globale Debatte ein und legt den Grundstein dafür, das Modell dieser Bewegung in den kommenden Jahren über die Schweizer Grenzen hinaus auszuweiten.

Programm und Schwerpunkte

Das Programm dreht sich um zwei Schwerpunkte: Initiativen für Unternehmen, die KI praxisnah und verantwortungsbewusst einsetzen möchten, sowie Aktivitäten für die breite Öffentlichkeit.

Neben 11 Hackathons und neuen Bildungsformaten für Schulen und Familien erweitert das Programm 2026 auch sein Themenspektrum um Veranstaltungen zu vertrauenswürdiger KI, Ethik und gesellschaftlichen Auswirkungen. Auch, wie KI-Arbeitsplätze, Datenschutz und menschliche Interaktion neu gestaltet werden, steht auf dem Programm.

Ergänzt wird dieses Spektrum durch Veranstaltungen zu den Themen Arbeit, öffentliche Verwaltung und digitale Teilhabe. Auf diese Weise erreichen die Swiss AI Weeks deutlich mehr Menschen ausserhalb der traditionellen Tech-Szene.

Organisation und Partner schaffen Breite für das Thema KI

Das Programm der Swiss AI Weeks wird von den teilnehmenden Personen und Organisationen geprägt. Zu den Gründungs- und wiederkehrenden Partnern zählen unter anderem Finnova, die Gebert Rüf Stiftung, Groupe Mutuel, Hewlett Packard Enterprise, Karakun, SRG SSR, Swisscom, Swiss Life, UBS, Var Group Suisse, Viseca, VZ VermögensZentrum und viele mehr. Gemeinsam mit Entwicklern, Unternehmern und der Öffentlichkeit gestalten sie das Programm in den verschiedenen Regionen mit.

Gleichzeitig gibt es in der Schweiz mehr KI-Programme, Konferenzen und Initiativen als je zuvor. Was die Swiss AI Weeks auszeichnet, ist nicht nur das Thema, sondern auch ihre Zusammensetzung:

Öffentliche Institutionen, Wissenschaft, Wirtschaft, Nichtregierungs-Organisationen und die breite Öffentlichkeit arbeiten im Rahmen einer nationalen Bewegung zusammen, anstatt in getrennten Silos zu agieren.

Dadurch erreicht das Programm nicht nur Konferenzbühnen, sondern auch Klassenzimmer, Gemeindezentren, Arbeitsplätze, Krankenhäuser und den Alltag der Menschen. Die Initiative wird von einem gemeinnützigen Organisationskomitee und einem wachsenden Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft getragen.


Katka Letzing, Mitgründerin und CEO von Kickstart Innovation sowie der Swiss AI Weeks:

«Die breite Resonanz auf die ersten Swiss AI Weeks zeigt uns, dass KI längst nicht mehr nur ein Thema für eine kleine Fachgemeinschaft ist. In diesem Jahr werden wir die Initiative mit mehr Partnern, mehr Veranstaltungsorten und mehr Formaten, die den Menschen einen praktischen Zugang zu KI ermöglichen, deutlich ausbauen.

Gleichzeitig blicken wir voraus auf Genf 2027, denn die internationale Debatte braucht Erfahrungen und Stimmen aus der ganzen Schweiz.»


Road to Geneva

Die zweite Auflage gewinnt zusätzlich an Bedeutung, da die Schweiz am 21. und 22. Juni 2027 im Palexpo den Genfer KI-Gipfel ausrichten wird. Der vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) organisierte Gipfel wird sich auf Wohlstand und Fortschritt durch KI sowie auf deren vertrauenswürdige, verantwortungsvolle und sichere Nutzung konzentrieren.

Bereits 2026 beginnt eine Reihe von Vorveranstaltungen zum Gipfel unter dem Namen "Road to Geneva“. Die Swiss AI Weeks werden Perspektiven und praktische Erfahrungen aus der ganzen Schweiz in diesen Prozess einbringen, da die Bewegung nicht am 4. Oktober endet, sondern das ganze Jahr über mit Partnern, neuen Initiativen und Veranstaltungen fortgesetzt wird.

Stimmen von Partnern der Swiss AI Weeks

Christoph Aeschlimann, Group CEO, Swisscom

«KI wird nur dann zu einer Schweizer Stärke, wenn wir sie gemeinsam aufbauen – und bei den Swiss AI Weeks geschieht genau das.»
 

Dr. Pascale Vonmont, CEO, Gebert Rüf Stiftung

«Künstliche Intelligenz betrifft uns alle, und in diesem Jahr bringen die Swiss AI Weeks sie noch näher an den Alltag der Menschen heran.»
 

René Zierler, Geschäftsführer von Hewlett Packard Enterprise

«Um KI voranzubringen, braucht es mehr als nur Technologie. Es braucht Menschen, Ideen und Zusammenarbeit. Die Swiss AI Weeks bringen diese Kräfte zusammen, um die Zukunft der KI in der Schweiz mitzugestalten.»
 

Thierry Zweifel, Leiter Data & AI Business SRG

«Wie können wir das Potenzial der KI erschliessen und gleichzeitig das Vertrauen der Öffentlichkeit – unser wertvollstes Gut – stärken? Dies ist eine der zentralen Herausforderungen, die unsere Teilnahme an den Swiss AI Weeks motivieren.»